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	<title>AG Energiebilanzen e. V.</title>
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		<title>Preissensibilität prägt Energieverbrauch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Olaf Braun]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 08:44:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
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					<h4 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Erneuerbare, Steinkohle und Erdgas im Plus / CO₂-Emissionen sinken</h4>				</div>
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									<p><strong>Berlin (04.08.2026)</strong> — Nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energie-bilanzen (AG&nbsp;Energiebilanzen) erreichte der inländische Primärenergieverbrauch im ersten Halbjahr 2026 eine Höhe von 5.341&nbsp;Petajoule (PJ) beziehungsweise 182,2&nbsp;Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio.&nbsp;t&nbsp;SKE). Das waren 1,9 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Damit, so die AG Energiebilanzen, hat sich der in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres beobachtete Verbrauchsrückgang stabilisiert. Bei den einzelnen Energieträgern kam es allerdings zu unterschiedlichen Entwicklungen.</p><p>Von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung gingen infolge weiterer Produktionsrückgänge im produzierenden und verarbeitenden Gewerbe erneut kaum verbrauchssteigernde Effekte auf den Energieverbrauch aus, teilte die AG Energiebilanzen mit. Der im ersten Quartal beobachtete Mehrverbrauch im Raumwärmesektor schwächte sich im Jahresverlauf deutlich ab. Erheblichen Einfluss auf den Energieverbrauch dürfte nach Einschätzung der AG Energiebilanzen der Anstieg der Energiepreise haben.</p><p>Der Verbrauch von Mineralöl verminderte sich in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres insgesamt um rund 8&nbsp;Prozent. Der Verbrauch von Ottokraftstoff sank um 0,6 Prozent, beim Dieselkraftstoff kam es zu einem Verbrauchsrückgang um knapp 6 Prozent. Der Absatz von Flugkraftstoff nahm um mehr als 1 Prozent ab. Die Lieferung von Rohbenzin an die chemische Industrie stieg dagegen um rund 3 Prozent. Der Absatz von leichtem Heizöl brach um mehr als ein Drittel ein.</p><p>Der Erdgasverbrauch verzeichnete im ersten Halbjahr des laufenden Jahres einen leichten Zuwachs um 1,3 Prozent. Dabei glichen sich die den Verbrauch prägenden Einflussfaktoren Witterung, Konjunktur und Preisentwicklung offenbar weitgehend aus.</p><p>Der Verbrauch an Steinkohle legte in den ersten sechs Monaten um knapp 7 Prozent zu. Der Einsatz in Kraftwerken zur Stromerzeugung stieg um mehr als 5&nbsp;Prozent. Der Absatz an die Eisen- und Stahlindustrie erhöhte sich vor allem aufgrund der gestiegenen Roheisenproduktion um 4 Prozent.</p><p>Im ersten Halbjahr 2026 wurden in Deutschland rund 4 Prozent weniger Braunkohle genutzt als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. In dieser Entwicklung spiegeln sich der fortschreitende Rückbau von Kraftwerkskapazitäten im Zuge des Kohleausstiegs sowie die Anpassungsfähigkeit der Braunkohlekraftwerke an die jeweilige Situation auf dem Strommarkt.</p><p>Der Beitrag der erneuerbaren Energien lag im ersten Halbjahr 2026 insgesamt um rund 4&nbsp;Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Im Vergleich zu dem sehr windschwachen Vorjahreszeitraum erhöhte sich die Stromerzeugung aus Windkraft um 12 Prozent. Die Solarstromerzeugung wuchs um 4 Prozent, während die Wasserkraft witterungsbedingt um 5&nbsp;Prozent zurückging. Die mittels elektrischer Wärmepumpen nutzbar gemachte Umweltenergie verzeichnete ein Plus von 19 Prozent. Der Verbrauch von Biomasse, der gut die Hälfte des Energieverbrauchs aus erneuerbaren Energien darstellt, lag in etwa auf dem Niveau des Vorjahres.</p><p>Der Stromaustauschsaldo mit den Nachbarländern verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis, nachdem 2024 und 2025 Deutschland zum Halbjahr einen deutlichen Stromimportsaldo aufgewiesen hatte.</p><p>Die energiebedingten CO₂-Emissionen haben nach überschlägigen Berechnungen der AG&nbsp;Energiebilanzen im ersten Halbjahr 2026 um etwa 2,5&nbsp;Prozent abgenommen. Das entspricht einer Reduktion um etwa 8 &nbsp;Millionen Tonnen (Mio. t).</p>								</div>
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									<h3>Unterschiedliche Verbrauchsentwicklungen</h3>
<h5>Entwicklung des Primärenergieverbrauchs im ersten Halbjahr 2026
Veränderungen in Prozent — Gesamt 5.341 PJ oder 182,2 Mio. t SKE</h5>								</div>
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									<p><strong>Berlin</strong> — Der Verbrauch an Primärenergie verzeichnete im 1. Halbjahr 2026 einen Rückgang um 1,9 Prozent auf 5.341 Petajoule (PJ) beziehungsweise 182,2 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Auswirkungen auf die rückläufige Verbrauchsentwicklung hatten vor allem die unverändert schwache Konjunktur sowie der Anstieg der Energiepreise.</p><p style="text-align: right;">Quelle: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen</p>								</div>
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									<h3>Weitere Veränderungen im Energiemix</h3><h5>Struktur des Primärenergieverbrauchs in Deutschland – 1. Halbjahr 2026<br>gesamt 5.341 PJ oder 182,2 Mio. t SKE<br>Anteile in Prozent (Vorjahr in Klammern)</h5>								</div>
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									<p><strong>Berlin</strong> — Rückgänge beim Mineralöl und bei der Braunkohle sowie Zuwächse bei den erneuerbaren Energien, dem Erdgas und der Steinkohle haben die Anteile der Energieträger im Energiemix des ersten Halbjahres 2026 leicht verschoben. Die Erneuerbaren festigten ihren dritten Rang nach dem Mineralöl und dem Erdgas.</p><p style="text-align: right;">Quelle: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen</p>								</div>
				</div>
				</div>
				</div>
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		<title>AG Energiebilanzen veröffentlicht Jahresbericht</title>
		<link>https://ag-energiebilanzen.de/ag-energiebilanzen-veroeffentlicht-jahresbericht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Olaf Braun]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2026 06:00:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Umfassende Berichterstattung über Energieträger, Rahmenbedingungen und Verbrauch im Jahr 2025 Berlin (09.07.2026) — Die deutsche Energieversorgung ist 2025 erneut kohlenstoffärmer geworden. Im insgesamt leicht geschrumpften Energiemarkt haben kohlenstofffreie und kohlenstoffarme Energieträger Marktanteile hinzugewonnen, schreibt die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) in ihrem jetzt erschienenen Jahresbericht für das Jahr 2025: Das Erdgas steigerte seinen Anteil im Energiemix [&#8230;]</p>
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					<h4 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Umfassende Berichterstattung über Energieträger, Rahmenbedingungen und Verbrauch im Jahr 2025</h4>				</div>
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									<p><strong>Berlin (09.07.2026)</strong> — Die deutsche Energieversorgung ist 2025 erneut kohlenstoffärmer geworden. Im insgesamt leicht geschrumpften Energiemarkt haben kohlenstofffreie und kohlenstoffarme Energieträger Marktanteile hinzugewonnen, schreibt die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) in ihrem jetzt erschienenen Jahresbericht für das Jahr 2025: Das Erdgas steigerte seinen Anteil im Energiemix von 25,8 Prozent auf 26,6&nbsp;Prozent und die erneuerbaren Energien deckten 20,8 (Vorjahr: 20,1) Prozent des Bedarfs an Primärenergien in Deutschland. Braunkohle sowie Steinkohle büßten jeweils 0,5 Prozent und das Mineralöl 0,3&nbsp;Prozent bei den Anteilen ein. Mineralöl blieb mit einen Anteil von 36&nbsp;Prozent der wichtigste Energieträger der deutschen Energieversorgung. Die strukturelle Veränderung im Energiemix führte allerdings nicht in allen Verbrauchssektoren zu einer Senkung der energiebedingten CO₂-Emissionen: Während in der Energiewirtschaft und im verarbeitenden Gewerbe die Emissionen reduziert werden konnten, kam es im Gebäudesektor wegen des witterungsbedingt erhöhten Raumwärmebedarfs sowie im Verkehr wegen höherer Verkehrsleistungen zu einem Anstieg der Emissionen.&nbsp;&nbsp;</p><p>Zum Rückgang des gesamten Energieverbrauchs 2025 um 0,4 Prozent auf 10.530 Petajoule (PJ) beziehungsweise 359,3 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) gegenüber dem Vorjahr trugen nach Einschätzung der AG Energiebilanzen vor allem die anhaltend hohen Energiepreise sowie die schwache konjunkturelle Entwicklung bei. Die im Vergleich zum Vorjahr kühlere Witterung sorgte hingegen für eine Verbrauchssteigerung bei den Wärmeenergien. Bereinigt um den Witterungseffekt sowie Veränderungen bei den Lagerbeständen wäre der Energieverbrauch um etwa 2 Prozent gesunken.&nbsp;</p><p>Der vorgelegte Jahresbericht der AG Energiebilanzen basiert auf der vor kurzen fertiggestellten Schätzenergiebilanz der AG Energiebilanzen und liefert ein aktuelles und umfangreiches Zahlenwerk zur deutschen Energieversorgung im Jahre 2025 (Stand Mai 2026), einschließlich umfangreicher Erläuterungen und Zusatzinformationen.</p><p>Der Verbrauch erneuerbarer Energien nahm um 2,9&nbsp;Prozent zu. Das Erdgas verbuchte einen Zuwachs um 2,8 Prozent. Der Verbrauch von Steinkohle verminderte sich dagegen um 6,8&nbsp;Prozent, bei der Braunkohle betrug das Minus 7,4 Prozent und der Absatz an Mineralöl sank um 1,1 Prozent.</p><p>Der Bruttostromverbrauch verringerte sich 2025 in Deutschland geringfügig um 0,1 Prozent auf 528,4 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh). Verbrauchsminderungen in der Industrie standen fortschreitende Substitutionen zugunsten des Einsatzes elektrischer Energien in anderen Verbrauchssektoren gegenüber. Die Bruttostromerzeugung erhöhte sich um 1,2&nbsp;Prozent auf rund 509,2 Mrd. kWh. Hiervon entfielen 57,3 Prozent auf die erneuerbaren Energien, die damit ihre Spitzenposition in der inländischen Stromproduktion festigten. Das Erdgas folgte mit 17 Prozent. Auf Braunkohle entfielen 14,6 Prozent und auf Steinkohle etwa 5,9 Prozent.</p><p>Am Bruttostromverbrauch hatten die erneuerbaren Energien einen Anteil von 55,2 Prozent, 2024 lag dieser Anteil noch bei 54,4 Prozent. 2025 war Deutschland zum dritten Mal in Folge Netto-Stromimporteur. Allerdings verringerten sich die Einfuhren im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 Prozent, während die Stromexporte um 8,3 Prozent sanken. Im Saldo flossen 17,8 Mrd.&nbsp;kWh mehr Strom aus dem Ausland nach Deutschland als umgekehrt ins benachbarte Ausland.&nbsp;</p><p>Die gesamtwirtschaftliche Energieproduktivität (Euro/GJ) hat sich 2025 nach Berechnungen der AG&nbsp;Energiebilanzen um etwa 0,6 Prozent verbessert. Der jahresdurchschnittliche Zuwachs der gesamtwirtschaftlichen Energieproduktivität für den Zeitraum 1990 bis 2025 liegt damit bei 2,8 Prozent.</p><p>Die Importabhängigkeit der deutschen Energieversorgung hat sich 2025 nicht verändert: 96&nbsp;Prozent des Bedarfs an Mineralöl wurden durch Importe gedeckt, beim Erdgas erreichte die Importquote eine Höhe von 89 Prozent. Während der Bedarf an Steinkohle vollständig durch Einfuhren gedeckt wird, ist Braunkohle zu 100 Prozent eine heimische Ressource. Auch das Angebot an erneuerbaren Energien stammt nahezu vollständig aus heimischen Quellen. Insgesamt deckte Deutschland im Berichtsjahr 65,6 Prozent seines Energiebedarfs durch Importe.</p><p>Die AG Energiebilanzen erstellt seit 55&nbsp;Jahren die jährliche Energiebilanz für Deutschland und erbringt umfangreiche zusätzliche energiestatistische Dienstleistungen für Politik, Wirtschaft und Verbraucher. Gegründet wurde die AG Energiebilanzen am 26. März 1971 von sieben Verbänden der deutschen Energiewirtschaft und drei energiewirtschaftlichen Forschungsinstituten. Seither wertet die AG Energiebilanzen Statistiken aus allen Gebieten der Energiewirtschaft auf wissenschaftlicher Grundlage aus, erstellt regelmäßig eine Energiebilanz und macht diese der Öffentlichkeit zugänglich.</p><p>Der ausführliche Bericht der AG Energiebilanzen zur Entwicklung des Primärenergieverbrauchs im Jahr 2025 steht ab sofort auf der Internetseite (www.ag-energiebilanzen.de) zum Download bereit.</p>								</div>
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									<h3>Veränderungen am Energiemix</h3><h5>Struktur des Primärenergieverbrauchs in Deutschland 2025<br>gesamt 10.530 PJ oder 359,3 Mio. t SKE<br>Anteile in Prozent (Vorjahr in Klammern)</h5>								</div>
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									<p><strong>Berlin</strong> — Die erneuerbaren Energien sowie das Erdgas konnten 2025 ihre Anteile im nationalen Energiemix leicht steigern. Beim Mineralöl sowie bei Stein- und Braunkohlen kam es zu Anteilsverlusten. Die Veränderungen führten zu einer weiteren Verringerung der Kohlenstoffintensität der deutschen Energieversorgung.</p><p style="text-align: right;">Quelle: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen</p>								</div>
				</div>
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		<title>Energieverbrauch leicht gesunken</title>
		<link>https://ag-energiebilanzen.de/energieverbrauch-leicht-gesunken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Olaf Braun]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2026 06:30:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aktuelle Zahlen für die ersten drei Monate/Erneuerbare mit kräftigem Zuwachs Berlin (08.05.2026) — Der Primärenergieverbrauch in Deutschland verzeichnete in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres einen leichten Rückgang. Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) geht von einem Minus in Höhe von 1,7 Prozent auf 3.059&#160;Petajoule (PJ) oder 104,4 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) im [&#8230;]</p>
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					<h4 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Aktuelle Zahlen für die ersten drei Monate/Erneuerbare mit kräftigem Zuwachs</h4>				</div>
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									<p><strong>Berlin (08.05.2026)</strong> — Der Primärenergieverbrauch in Deutschland verzeichnete in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres einen leichten Rückgang. Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) geht von einem Minus in Höhe von 1,7 Prozent auf 3.059&nbsp;Petajoule (PJ) oder 104,4 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Vorjahres aus.</p>
<p>Wichtigster Grund für die rückläufige Verbrauchsentwicklung ist nach Auffassung der AG&nbsp;Energiebilanzen die weiterhin schwache Konjunktur: Zwar wuchs das gesamte Bruttoinlandsprodukt im 1. Quartal 2026 um 0,5 Prozent, in den besonders energieintensiven Wirtschaftsbereichen ging die Produktion jedoch erneut deutlich zurück. Dieser Entwicklung stand ein Verbrauchsanstieg im Raumwärmemarkt infolge der teils sehr kalten Witterung im Januar gegenüber.</p>
<p>Von den im 1. Quartal 2026 deutlich gesunkenen Energieeinfuhrpreisen hätte eine ebenfalls verbrauchsteigernde Wirkung ausgehen können, vermutet die AG Energiebilanzen. Wegen der Sperrung des Seewegs durch die Straße von Hormuz und des ab Anfang März einsetzenden starken Preisanstiegs für Rohöl und Erdgas kam es nicht zur Entfaltung dieses Effekts.</p>
<p>Die AG Energiebilanzen weist darauf hin, dass die Entwicklung des Primärenergieverbrauchs auch durch statistische Effekte beeinflusst wird. Ein solcher Effekt entsteht durch Verschiebungen im Energieträgermix. Da im 1. Quartal des laufenden Jahres deutlich mehr Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt wurde, ergab sich eine rechnerische Einsparung von Primärenergie. Erneuerbare Energien werden aufgrund internationaler Konventionen bei einem Einsatz in der Stromerzeugung mit einem Wirkungsgrad von 100 Prozent bewertet.&nbsp; Im Vorjahresquartal hatte sich infolge einer niedrigen Windstromerzeugung ein gegenteiliger Effekt ergeben.</p>
<p>Bereinigt um den verbrauchserhöhenden Einfluss der im Vergleich zum Vorjahreszeitraum kühleren Witterung, wäre der Primärenergieverbrauch nach Berechnungen der AG Energiebilanzen sogar um 2,2 Prozent gesunken.</p>
<p>Der Mineralölverbrauch nahm in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres um 5&nbsp;Prozent ab. Der Verbrauch von Ottokraftstoff sank leicht um 0,5 Prozent, die Nachfrage nach Dieselkraftstoff nahm um rund 5 Prozent ab. Die Lieferungen von Rohbenzin vor allem an die Chemische Industrie sanken vornehmlich konjunkturbedingt um fast 2 Prozent. Der Verbrauch von Flugkraftstoff verminderte sich um 5,5 Prozent und der Absatz von leichtem Heizöl verzeichnete einen Rückgang um gut 10 Prozent. Offenbar nutzen die Verbraucher die relativ günstigen Preise in den Monaten Januar und Februar nicht, um ihre Heizölvorräte aufzustocken und wurden im März von den drastischen Preissteigerungen überrascht, auf die sie mit deutlicher Kaufzurückhaltung reagierten.</p>
<p>Im 1. Quartal 2026 wurde etwas weniger Erdgas verbraucht als im ersten Quartal des Vorjahres (minus 1,4 Prozent). Verbrauchserhöhungen im Raumwärmebereich sowie in der Strom- und Fernwärmeerzeugung standen Rückgänge beim Verbrauch der Industrie gegenüber.</p>
<p>Der Verbrauch an Steinkohle stieg in den ersten drei Monaten um 3,5 Prozent an. Während der Einsatz von Steinkohle in Kraftwerken um 3,9 Prozent zurückging, erhöhten sich die Lieferungen an die Eisen- und Stahlindustrie um 6,5 Prozent.</p>
<p>Der Verbrauch von Braunkohle verringerte sich im 1. Quartal um gut 7 Prozent. Die Förderung ging in gleicher Größenordnung zurück. Der Rückgang ist neben der fortschreitenden Stilllegung von Kraftwerkskapazitäten im Zuge des Kohleausstiegs auf eine deutlich höhere Stromerzeugung aus Windenergie zurückzuführen, auf deren volatile Einspeisung die Braunkohlekraftwerke bedarfsgerecht reagierten.</p>
<p>Bei den erneuerbaren Energien kam es im 1. Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum insgesamt zu einem Zuwachs von 6,6 Prozent. Maßgeblich für diese Entwicklung war eine um 28&nbsp;Prozent höhere Windstromerzeugung im Vergleich zu dem extrem windarmen Vorjahresquartal. Die Solarstromerzeugung nahm um 3 Prozent zu. Die kühlere Witterung führte zudem zu einem höheren Einsatz erneuerbarer Energien für Wärmezwecke (plus 4 Prozent), während der Absatz von Biokraftstoffen zurückging (minus 2 Prozent).</p>
<p>Im 1. Quartal 2026 floss erstmals seit 2023 wieder mehr Strom von Deutschland ins Ausland als in die umgekehrte Richtung. Die Stromausfuhren stiegen um 20,6 Prozent auf 19,5 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh), die Stromeinfuhren sanken um 15,9 Prozent auf 16,0 Mrd. kWh.</p>
<p>Die energiebedingten CO₂-Emissionen sind, verglichen mit dem Vorjahresquartal, nach überschlägigen Berechnungen der AG Energiebilanzen um rund 2,5 Prozent zurückgegangen, dies entspricht einer Verringerung in der Größenordnung von etwa 4,5 Millionen Tonnen (Mio. t).</p>								</div>
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									<h3>Starkes Wachstum bei Erneuerbaren</h3><h5>Entwicklung des Primärenergieverbrauchs 1. Quartal 2026<br>Veränderungen in Prozent — Gesamt 3.059 PJ oder 104,4 Mio. t SKE</h5>								</div>
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									<p><strong>Berlin</strong> – Der Verbrauch an Primärenergie verzeichnete im 1. Quartal 2026 einen Rückgang um 1,7 Prozent auf 3.059 Petajoule (PJ) beziehungsweise 104,4 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) gegenüber dem 1. Quartal des Vorjahres. Höheren Beiträgen der Erneuerbaren sowie der Steinkohle standen Rückgänge bei den anderen Energieträgern gegenüber.</p><p style="text-align: right;">Quelle: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen</p>								</div>
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									<h3>Zuwachs bei Erneuerbaren verändert Energiemix</h3><h5>Struktur des Primärenergieverbrauchs in Deutschland – 1. Quartal 2026<br>gesamt 3.059 PJ oder 104,4 Mio. t SKE<br>Anteile in Prozent (Vorjahresquartal in Klammern)</h5>								</div>
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									<p><strong>Berlin</strong> – Der Anteil erneuerbarer Energien am Energieträgermix stieg im 1. Quartal 2026 auf mehr als ein Fünftel. Einbußen verzeichneten Mineralöl und Braunkohle. Steinkohle und Erdgas hatten höhere Anteile.</p><p style="text-align: right;">Quelle: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen</p>								</div>
				</div>
				</div>
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		<item>
		<title>AGEB erstellt seit 55 Jahren die Energiebilanz für Deutschland</title>
		<link>https://ag-energiebilanzen.de/ageb-erstellt-seit-55-jahren-die-energiebilanz-fuer-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Olaf Braun]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 07:30:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aktuelle und verlässliche Informationen/Hohe wissenschaftliche Qualität der Ergebnisse Berlin (26.03.2026) — Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) erstellt seit nunmehr 55 Jahren die jährliche Energiebilanz für Deutschland und erbringt umfangreiche zusätzliche energiestatistische Dienstleistungen für Politik, Wirtschaft und Verbraucher. Gegründet wurde die AG Energiebilanzen am 26. März 1971 von sieben Verbänden der deutschen Energiewirtschaft und drei energiewirtschaftlichen Forschungsinstituten. [&#8230;]</p>
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					<h4 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Aktuelle und verlässliche Informationen/Hohe wissenschaftliche Qualität der Ergebnisse</h4>				</div>
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									<p><strong>Berlin (26.03.2026)</strong> — Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) erstellt seit nunmehr 55 Jahren die jährliche Energiebilanz für Deutschland und erbringt umfangreiche zusätzliche energiestatistische Dienstleistungen für Politik, Wirtschaft und Verbraucher. Gegründet wurde die AG Energiebilanzen am 26. März 1971 von sieben Verbänden der deutschen Energiewirtschaft und drei energiewirtschaftlichen Forschungsinstituten. Seither wertet die 2004 in einen Verein umgegründete Vereinigung vorhandene Statistiken aus allen Gebieten der Energiewirtschaft auf wissenschaftlicher Grundlage aus, erstellt regelmäßig eine Energiebilanz und macht diese der Öffentlichkeit zugänglich. Gegenwärtig sind drei Verbände der Energiewirtschaft und fünf Forschungsinstitute Mitglied der Arbeitsgemeinschaft, zwei weitere energiewirtschaftliche Verbände unterstützen die Arbeit der AGEB.</p>
<p>Die von der AG Energiebilanzen aus allen Bereichen der Energiewirtschaft zusammengetragenen Daten werden nach einheitlichen Kriterien ausgewertet und zu einem geschlossenen und konsistenten Bild zusammengefügt. Diese Methodik vermeidet Unterschiede und Widersprüche in der Bilanzierung des Energieverbrauchs. Die jährliche Energiebilanz liefert in Form einer Matrix Zahlen zum Aufkommen, der Umwandlung und der Verwendung von Energie in Deutschland. Das von der AG Energiebilanzen seit 1995 verwendete Schema umfasst 33 Spalten und 68 Zeilen, also mehr als 2.200 Einzeldaten. Die Matrix erfasst alle Energieträger, die in Deutschland genutzt werden, und gliedert ihr Aufkommen, ihre Umwandlung sowie den Verbrauch detailliert auf.</p>
<p>Um die jährliche Energiebilanz zu erstellen, nutzt die AG Energiebilanzen rund 50 verschiedene Quellen: Daten des Statistischen Bundesamt und des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, Informationen von zahlreichen Wirtschaftsverbänden sowie eigene Berechnungen. Die Energiebilanzen ermöglichen es, die Energieströme für die im Inland verwendeten Energieträger vom Aufkommen bis zur Verwendung zu verfolgen und diese Energieströme auch grafisch darzustellen (Energieflussbilder). Seit Verabschiedung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes im Jahre 2000 veröffentlicht die AG Energiebilanzen auf Grundlage von Daten der AGEE-Stat auch eine Satellitenbilanz Erneuerbare Energien. Unterjährig erstellt die AG Energiebilanzen alle drei Monate Berichte zum Energieverbrauch in den einzelnen Quartalen. Diese aktuellen Informationen werden bereits wenige Wochen nach Ende des jeweiligen Berichtszeitraums publiziert.</p>
<p>Um frühzeitig verlässliche Daten bereitzustellen, erstellt die AG Energiebilanzen eine Frühschätzung und veröffentlicht diese bereits im Februar des Folgejahres. Im Mai des Folgejahres folgt eine erste vorläufige Energiebilanz einschließlich der Satellitenbilanz für die erneuerbaren Energien. Die endgültigen Energiebilanzen eines Jahres werden von der AG Energiebilanzen im Februar des übernächsten Kalenderjahres veröffentlicht.</p>
<p>Die Energiebilanzen liefern nicht nur Daten zum Energieverbrauch. Die Datensätze sind auch Grundlage für die Ermittlung der nationalen Treibhausgasemissionen. Zusammen mit der Jahresprognose zum Primärenergieverbrauch veröffentlicht die AG Energiebilanzen eine vorläufige Abschätzung der energiebedingten Treibhausgasemissionen. Die Energiebilanzen liefern zudem wichtige Grundlagen für die Berichterstattung der Bundesregierung zur Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen und dem Übereinkommen von Paris.</p>
<p>Bei allen Aufgaben wird die AG Energiebilanzen durch das EEFA-Forschungsinstitut (Münster) und das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) unterstützt. Beim ZSW in Stuttgart werden auch die Energiebilanzen sowie alle für die Erstellung benötigten Daten in einer zentralen Datenbank gespeichert. Die Aufbereitung und Speicherung von Daten haben sich in den zurückliegenden Jahrzehnten grundlegend verändert. Anfänglich erfolgte die Veröffentlichung der Energiebilanzen in Form von gedruckten Tabellen. Heute werden die Aufgaben mit Datenbanken und Modellen erfüllt und die Ergebnisse über das Internet sowie die sozialen Netzwerke breit und transparent veröffentlicht.</p>
<p>Die Anforderungen an die Erstellung der Energiebilanzen sind im Laufe der zurückliegenden Jahre deutlich gewachsen: Die Bereitstellung zeitnaher und verlässlicher Daten zur Entwicklung des Energieverbrauchs erfordert langjährige Erfahrungen und Kenntnisse der beteiligten Wissenschaftler*innen sowie komplexe Rechenmodelle. Unabdingbare Voraussetzung ist jedoch eine breite und dauerhafte Bereitschaft zur Datenlieferung durch alle an der Energieversorgung Beteiligten. Nur auf der Basis verlässlicher Ausgangsdaten sind zielgerichtete politische Entscheidungen in der Energie- und Klimapolitik möglich.</p>
<p><b>Statements</b></p>
<p>Kerstin Andreae, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes der deutschen Energie-und Wasserwirtschaft (BDEW): „Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen liefert eine der wichtigsten Grundlagen für die energiepolitische Debatte in Deutschland: verlässliche, wissenschaftlich fundierte Daten. Gerade in Zeiten zunehmender Desinformation sind solche belastbaren Zahlen unverzichtbar. Sie sorgen für Transparenz, ordnen komplexe Entwicklungen ein und ermöglichen einen faktenbasierten Diskurs. Damit leisten sie einen entscheidenden Beitrag für belastbare, verantwortungsvolle Entscheidungen in der Energie-und Klimapolitik und sind wertvoller Bestandteil unserer politischen Arbeit.“</p>
<p>Prof. Dr. Hubertus Bardt, Geschäftsführer des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) in Köln: „Ohne gute Daten kann es keine guten Empfehlungen für die Energiepolitik geben. Die AG Energiebilanzen liefert diese Daten in unbestrittener Qualität.“</p>
<p>Dr. Sylwia Bialek-Gregory, wissenschaftliche Geschäftsführerin des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität Köln (EWI): „Die Energiebilanz und die vielen weiteren Statistiken der AG Energiebilanzen sind aus der energiewirtschaftlichen Forschung in Deutschland nicht wegzudenken. Die hohe Detailtiefe der Daten sowie ihre verlässliche Qualität bilden das Fundament für zahlreiche Publikationen, auch für viele Analysen des EWI. Als Mitglied der AG Energiebilanzen freuen wir uns, seit vielen Jahrzehnten zu dieser wichtigen Grundlagenarbeit, die letztendlich eine faktenbasierte öffentliche Debatte über Energie- und Klimapolitik ermöglicht, beitragen zu können.“</p>
<p>Prof. Dr. Andreas Löschel, Inhaber des Lehrstuhls Umwelt-/Ressourcenökonomik und Nachhaltigkeit an der Ruhr-Universität Bochum und Vorsitzender der Expertenkommission zum Energiewende-Monitoring: „Seit Jahrzehnten schafft die AG Energiebilanzen mit wissenschaftlicher Kompetenz und methodischer Sorgfalt eine verlässliche Datengrundlage für die Energieberichterstattung in Deutschland. Als Expertenkommission zum Monitoring der Energiewende greifen wir in unseren Berichten regelmäßig auf die Daten der AG Energiebilanzen zurück – nicht nur auf die Energiebilanzen selbst, sondern auch auf die unterjährigen Schätzungen. Dafür möchte ich mich bei allen Beteiligten herzlich bedanken und zugleich – auch im Namen meiner Kolleginnen und Kollegen – zum 55-jährigen Jubiläum gratulieren.“</p>
<p>Prof. Dr. Frithjof Staiß, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW): „Meinen Glückwunsch zu einer bemerkenswerten Leistung! Denn seit mehr als einem halben Jahrhundert liefern die Energiebilanzen der AGEB verlässliche Daten nicht nur auf nationaler Ebene, sondern sorgen durch ihren methodisch fundierten Rahmen insbesondere auch dafür, dass statistische Erhebungen und Rohdaten einheitlich verarbeitet und konsistent an supranationale Stellen wie die EU-Kommission oder die Internationale Energieagentur gemeldet werden können. Gleichzeitig erlauben die Energiebilanzen durch ihre Kompaktheit und etablierte Struktur einen umfassenden, aber für alle leicht zugänglichen Einblick in das komplexe Energiesystem Deutschlands.“</p>								</div>
				</div>
				</div>
				</div>
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		<item>
		<title>Energieverbrauch wird 2025 stagnieren</title>
		<link>https://ag-energiebilanzen.de/energieverbrauch-wird-2025-stagnieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Olaf Braun]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2025 07:45:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2025]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ag-energiebilanzen.de/?p=10210</guid>

					<description><![CDATA[<p>AG Energiebilanzen legt Jahresschätzung vor / Mehr Energie für Raumwärme Berlin (17.12.2025) — Der Primärenergieverbrauch in Deutschland wird 2025 mit großer Wahrscheinlichkeit stagnieren oder sogar leicht fallen. Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) geht in ihrer jetzt vorgelegten Jahresschätzung von einem Rückgang des Verbrauchs um etwa 0,1 Prozent auf 10.553&#160;Petajoule (PJ) oder 360,1 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten [&#8230;]</p>
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					<h4 class="elementor-heading-title elementor-size-default">AG Energiebilanzen legt Jahresschätzung vor / Mehr Energie für Raumwärme</h4>				</div>
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									<p><strong>Berlin (17.12.2025)</strong> — Der Primärenergieverbrauch in Deutschland wird 2025 mit großer Wahrscheinlichkeit stagnieren oder sogar leicht fallen. Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) geht in ihrer jetzt vorgelegten Jahresschätzung von einem Rückgang des Verbrauchs um etwa 0,1 Prozent auf 10.553&nbsp;Petajoule (PJ) oder 360,1 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) gegenüber dem Vorjahr aus. Das entspricht einem Wert von 2.931 Terawattstunden (TWh) und liegt um 26,6 Prozent unter dem Ausgangswert des Jahres 2008 für die bis 2030 zu erreichenden Energieeffizienzziele.</p><p>Die jeweils zum Jahresende vorgelegte Schätzung der AG Energiebilanzen zeichnet sich in der Regel durch eine hohe Genauigkeit aus. Lediglich außergewöhnliche Witterungsgeschehnisse in den letzten Wochen des Jahres können die Entwicklung noch in stärkerem Maße beeinflussen.</p><p>Die gegenüber dem Vorjahr kühlere Witterung erhöhte den Verbrauch im raumwärmeabhängigen Teil der Energieversorgung. Besonders in den heizintensiven Monaten Februar, März und Oktober war es spürbar kälter als in den Vergleichsmonaten des Vorjahres, sodass vom Witterungsverlauf ein verbrauchssteigernder Effekt ausgegangen ist. Ohne den verbrauchserhöhenden Einfluss der kühleren Witterung wäre der Energieverbrauch in Deutschland nach Berechnungen der AG Energiebilanzen dagegen um etwa 1,2 Prozent gesunken.</p><p>Die allenfalls leicht positive konjunkturelle Entwicklung hatte vermutlich nur einen geringen Einfluss auf die Entwicklung des Energieverbrauchs, da in energieintensiven Branchen die Produktion deutlich gedrosselt wurde.</p><p>Verbrauchssteigernd könnte sich ausgewirkt haben, dass die Verbraucherpreise für Kraftstoffe und Heizöl sanken und auch die Preise für Erdgas leicht zurückgingen. Insgesamt, so die AG Energiebilanzen, hatten 2025 die verbrauchssenkenden Faktoren einen stärkeren Einfluss auf die Entwicklung des gesamten Energieverbrauchs als die verbrauchserhöhenden Einflussgrößen.</p><p><strong>Schwache Chemiekonjunktur reduziert Bedarf an Mineralölprodukten</strong></p><p>Der Verbrauch von Mineralöl verminderte sich 2025 insgesamt um 2,2 Prozent auf 3.767&nbsp;PJ (128,5 Mio. t SKE). Für den Rückgang waren die um mehr als 3 Prozent gesunkenen Lieferungen von Rohbenzin an die chemische Industrie sowie die Rückgänge bei Flüssiggas und sonstigen Produkten verantwortlich. Der Verbrauch von Ottokraftstoff stieg dagegen um knapp 1&nbsp;Prozent und beim Dieselkraftstoff gab es ein Plus von gut 1 Prozent. Der Absatz von Flugkraftstoff erhöhte sich um mehr als 4&nbsp;Prozent und der Absatz von leichtem Heizöl lag mit 3&nbsp;Prozent im Plus.</p><p><strong>Mehr Erdgas für Raumwärme und Kraftwerke</strong></p><p>Der Erdgasverbrauch verzeichnete 2025 ein Plus von 3,6 Prozent und stieg auf 2.841&nbsp;PJ (96,6 Mio. t SKE). Das Verbrauchsniveau liegt damit weiterhin deutlich unter dem zehnjährigen Mittel. Im Raumwärmemarkt kam es infolge der kühleren Witterung zu einem kräftigen Anstieg des Verbrauchs. Die Industrie verringerte die Nachfrage nach einem deutlichen Anstieg im ersten Quartal im Jahresverlauf wieder. Ungünstige Witterungsbedingungen für die Windstromerzeugung von Januar bis April führten zu einem Mehreinsatz von Gaskraftwerken und ließen die Stromerzeugung aus Erdgas um gut 4 Prozent ansteigen. Die Erzeugung von Fernwärme aus Erdgas nahm um fast 8 Prozent zu.</p><p><strong>Steinkohle steigert und Braunkohle vermindert Lieferungen an Kraftwerke</strong></p><p>Der Verbrauch von Steinkohle ging 2025 insgesamt um gut 2&nbsp;Prozent auf 754 PJ (25,7&nbsp;Mio.&nbsp;t&nbsp;SKE) zurück. Der Einsatz von Steinkohle in Kraftwerken zur Stromerzeugung verzeichnete zwar einen Zuwachs um rund 10 Prozent, der Absatz an die Eisen- und Stahlindustrie verminderte sich dagegen um etwa 9 Prozent.</p><p>Der Verbrauch von Braunkohle verzeichnete 2025 eine Abnahme um mehr als 6 Prozent auf 756 PJ (25,8 Mio. t SKE). Die Inländische Produktion verringerte sich um knapp 7 Prozent . Die Lieferungen an Kraftwerke der öffentlichen Stromversorgung sanken um etwa 6 Prozent. Der Betrieb der verbliebenen Braunkohlenkraftwerke war 2025 erneut durch eine hohe Flexibilität des Anlagenbetriebs geprägt.</p><p><strong>Stromimporte sind gesunken</strong></p><p>2025 wurden 18,3 Mrd. kWh (66 PJ) mehr Strom aus dem Ausland bezogen als umgekehrt aus Deutschland ins Ausland flossen. Die Exporte stiegen um gut 6 Prozent, die Importe gingen gegenüber dem Vorjahr um 3 Prozent zurück. Damit blieb Deutschland 2025 Nettoimporteur beim Strom, allerdings auf einem niedrigeren Niveau als 2024. Importüberschüsse sind ein Zeichen für einen funktionierenden europäischen Binnenmarkt. Höhere Stromimporte bedeuten weder eine Abhängigkeit vom europäischen Ausland, noch weisen sie auf inländische Knappheiten hin.</p><p><strong>Zuwächse bei Strom aus Erneuerbaren nur durch Sonne</strong></p><p>Der Beitrag der erneuerbaren Energien erhöhte sich 2025 insgesamt um 3,6&nbsp;Prozent auf 2.170 PJ (74,0 Mio. t SKE). Die kältere Witterung führte zu einem Anstieg des Verbrauchs erneuerbarer Energien im Wärmemarkt. Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien nahm insgesamt um 0,9 Prozent zu. Der Anstieg ist ausschließlich auf die Steigerung der Solarstromproduktion um mehr als 18 Prozent zurückzuführen. Die Stromerzeugung aus Wind verminderte sich dagegen um mehr als 4 Prozent und die der Wasserkraftwerke um mehr als 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr.</p><p><strong>Mehr Erneuerbare und Erdgas im Energiemix</strong></p><p>Im nationalen Energieträgermix konnten die erneuerbaren Energien sowie das Erdgas ihre Anteile im abgelaufenen Jahr ausweiten. Der Erdgasanteil stieg auf 26,9 (Vorjahr:&nbsp;26,0) Prozent. Die Erneuerbaren erreichten einen Anteil von 20,6 (Vorjahr: 19,8) Prozent. Das Mineralöl verlor leicht und deckte 2025 insgesamt 35,7 (Vorjahr: 36,5) Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland. Bei Stein- und Braunkohle kam es erneut zu einem Anteilsverlust auf jeweils rund 7 Prozent.</p><p><strong>CO₂-Emissionen sinken leicht</strong></p><p>Die strukturellen Veränderungen des Energieverbrauchs sowie der stagnierende bis leicht fallende Verbrauch führen nach Einschätzung der AG Energiebilanzen 2025 zu einer Reduktion der energiebedingten CO₂-Emissionen in Höhe von gut 6 Millionen Tonnen (Mio. t). Das entspricht einer Minderung von mehr 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr.</p>								</div>
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									<h3>Energieverbrauch 2025 stagniert</h3><h5>Entwicklung des Primärenergieverbrauchs 2025 in Deutschland<br>Veränderungen in Prozent — Gesamt 10.553 PJ oder 360,1 Mio. t SKE</h5>								</div>
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									<p><strong>Berlin</strong> — Der Verbrauch an Primärenergien in Deutschland wird 2025 voraussichtlich stagnieren oder leicht unter dem Niveau des Vorjahres liegen. Die Jahresprognose der AG Energiebilanzen geht von einem Gesamtverbrauch in Höhe von 10.553 Petajoule (PJ) beziehungsweise 360,1 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) aus.</p><p style="text-align: right;">Quelle: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen</p>								</div>
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									<h3>Leichte Veränderungen im Energiemix</h3><h5>Struktur des Primärenergieverbrauchs in Deutschland 2025<br>gesamt 10.553 PJ oder 360,1 Mio. t SKE<br>Anteile in Prozent (Vorjahr in Klammern)</h5>								</div>
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									<p><strong>Berlin</strong> — Die erneuerbaren Energien sowie das Erdgas konnten 2025 ihre Anteile im nationalen Energiemix leicht steigern. Beim Mineralöl sowie Stein- und Braunkohlen kam es zu leichten Anteilsverlusten. Die Veränderungen führten zu einer leichten Verringerung der energiebedingten CO₂-Emissionen in Deutschland.</p><p style="text-align: right;">Quelle: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen</p>								</div>
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									<h3>Entwicklung des Primärenergieverbrauchs<br>in Deutschland 2000–2025 in Petajoule (PJ)</h3><h5>in Petajoule (PJ)</h5>								</div>
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									<p><strong>Berlin</strong> — Der Energieverbrauch in Deutschland erreichte im Jahr 2025 nach vorläufigen Berechnungen der AG Energiebilanzen eine Höhe von 10.553 Petajoule (PJ) beziehungsweise 360,1 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Der Verbrauch lag damit annähernd auf dem Niveau des Vorjahres.</p><p style="text-align: right;">Quelle: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen</p>								</div>
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		<item>
		<title>Energieeffizienz verbessert sich unterschiedlich</title>
		<link>https://ag-energiebilanzen.de/energieeffizienz-verbessert-sich-unterschiedlich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Olaf Braun]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Dec 2025 07:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2025]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aktuelle Indikatoren der AG Energiebilanzen/Verkehr bildet Schlusslicht Berlin (02.12.2025) — Um Waren oder Dienstleistungen im Wert von 1.000 Euro herzustellen, wurden in Deutschland 2024 durchschnittlich 2,9 Gigajoule (GJ) Energie eingesetzt. Das entspricht etwa 81 Liter Heizöl oder 805 Kilowattstunden (kWh) Strom. Damit hat sich nach Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) die gesamtwirtschaftliche Energieeffizienz seit [&#8230;]</p>
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					<h4 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Aktuelle Indikatoren der AG Energiebilanzen/Verkehr bildet Schlusslicht</h4>				</div>
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									<p><strong>Berlin (02.12.2025)</strong> — Um Waren oder Dienstleistungen im Wert von 1.000 Euro herzustellen, wurden in Deutschland 2024 durchschnittlich 2,9 Gigajoule (GJ) Energie eingesetzt. Das entspricht etwa 81 Liter Heizöl oder 805 Kilowattstunden (kWh) Strom. Damit hat sich nach Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) die gesamtwirtschaftliche Energieeffizienz seit 1991 um mehr als 50 Prozent verbessert. Jahresdurchschnittlich liegt die gesamtwirtschaftliche Effizienzverbesserung für Deutschland jetzt bei knapp 2,2 Prozent.</p><p>Der Energieaufwand für die Wohnraumbeheizung hat sich seit 1991, bereinigt um Temperatur- und Lagerbestandseffekte, um etwa 28 Prozent vermindert und liegt aktuell bei 552 Megajoule pro Quadratmeter Wohnfläche (MJ/m2). Die jahresdurchschnittliche Abnahme der Energieintensität seit 1991 beträgt etwa 1 Prozent.</p><p>Im Verkehrsbereich kam es 2024 gegenüber dem Vorjahr zu leichten Effizienzzuwächsen. Im Vergleich zu 1990 liegt die Effizienzverbesserung in diesem Bereich jedoch nur bei knapp 19 Prozent oder jahresdurchschnittlich deutlich unter einem Prozent.</p><p>Die Energieintensität am stärksten reduziert, hat bisher der Bereich Gewerbe-Handel-Dienstleistungen (GHD). Hier beträgt die Effizienzsteigerung seit 1991 etwa 59 Prozent. Aktuell stagnieren die Effizienzverbesserungen in diesem Sektor allerdings.</p><p>Die Industrie konnte ihre Energieeffizienz seit 1991 um rund 33 Prozent steigern, das entspricht einer jahresdurchschnittlichen Verbesserung um rund 1,2 Prozent. Aktuell, so die AG Energiebilanzen, verschlechtert sich die Energieintensität der Industrie. Wegen des konjunkturell bedingten Produktionsrückgangs können viele Anlagen nicht effizient ausgelastet werden, sodass der Energieeinsatz je Produktionseinheit ansteigt.</p><p>Im Zusammenhang mit der Interpretation der skizzierten Effizienzkennziffern weist die AG Energiebilanzen darauf hin, dass die Entwicklung der Energieintensität insbesondere in den Sektoren Industrie und GHD nicht ausschließlich auf technische Verbesserungen der Produktionsprozesse, sondern zum Teil auch auf die Effekte des sektoralen Strukturwandels zurückzuführen sind.</p><p>Im gesamten Bereich der Endenergienutzung hat sich die Energieintensität seit 1991 um etwa 42 Prozent vermindert.</p><p>In ihren jetzt vorgelegten aktualisierten Berechnungen zur Energieeffizienz in Deutschland weist die AG Energiebilanzen daraufhin hin, dass neben Verbesserungen im Endenergiebereich auch im Umwandlungsbereich die eingesetzte Primärenergie effizienter genutzt wird: In der Stromerzeugung liegt der Wirkungsgrad der Anlagen derzeit bei 61,7 Prozent, 1990 betrug der Wert nur 36,6 Prozent. Um eine Kilowattstunde (kWh) Strom zu erzeugen, wird heute gegenüber 1990 knapp 40 Prozent weniger Primärenergie eingesetzt. &nbsp;Hinter dieser Effizienzsteigerung verbirgt sich allerdings auch ein rechnerischer Effekt: Die expandierende Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien fließt bei Wind, Photovoltaik und Wasserkraftwerken aufgrund internationaler Vereinbarungen in voller Höhe ihrer Erzeugung in die Energiebilanz ein (Wirkungsgrad 100 Prozent). Bei der in Deutschland bis 2013 ersetzten Kernenergie wurde gemäß internationaler Übereinkunft nur ein Wirkungsgrad von 33 Prozent angesetzt. Beim Einsatz fossiler Stromerzeugungstechniken liegt der Wirkungsgrad aktuell bei 46 Prozent, 1990 wurden erst 36,8 Prozent erzielt.</p><p>Die von der AG Energiebilanzen regelmäßig vorgelegten Effizienzindikatoren zur Energiebilanz zählen zu den besonders komplexen energiestatistischen Berechnungen. Kennziffer zur Beurteilung der Energieeffizienz ist die Energieintensität. Dabei wird der Energieverbrauch in Beziehung zu einer Bezugsgröße gesetzt. Aussagekräftige Effizienzindikatoren erfordern unterschiedliche Bezugsgrößen, die die speziellen Einsatzformen von Energie in den jeweiligen Sektoren widerspiegeln. Zu den wichtigsten Bezugsgrößen zählen: Bevölkerung, Bruttoinlandsprodukt, Produktionswert oder Bruttowertschöpfung, Wohnfläche und Fahrleistungen. Durch Temperatur- und Lagerbestandsbereinigungen kann die Aussagekraft der Indikatoren gegebenenfalls erhöht werden.</p><p>Die aktuellen Effizienzindikatoren zur Energiebilanz Deutschland sind als Download verfügbar unter: https://ag-energiebilanzen.de/daten-und-fakten/effizienzindikatoren/</p>								</div>
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									<h3>Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Energieintensität</h3><h5>Primärenergieverbrauch je Einheit Bruttoinlandsprodukt 1990–2024</h5>								</div>
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									<p><strong>Berlin</strong> — Um Waren oder Dienstleistungen im Wert von 1.000 Euro herzustellen, wurden in Deutschland 2024 durchschnittlich 2,9 Gigajoule (GJ) Energie eingesetzt. Damit hat sich die gesamtwirtschaftliche Energieeffizienz seit 1991 um mehr als 50 Prozent verbessert. Jahresdurchschnittlich liegt die gesamtwirtschaftliche Effizienzverbesserung für Deutschland aktuell bei 2,2 Prozent.</p><p style="text-align: right;">Quelle: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen</p>								</div>
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									<h3>Entwicklung der Energieintensität privater Haushalte</h3><h5>Energieverbrauch je Quadratmeter Wohnfläche 1990–2024</h5>								</div>
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									<p><strong>Berlin</strong> — Der Energieaufwand für die Wohnraumbeheizung hat sich, bereinigt um Temperaturund Lagerbestandseffekte, im Zeitraum zwischen 1991 und 2024 um etwa 28 Prozent vermindert und liegt aktuell bei 551 Megajoule pro Quadratmeter Wohnfläche (MJ/m2). Die jahresdurchschnittliche Abnahme der Energieintensität seit 1991 beträgt etwa 1 Prozent.</p><p style="text-align: right;">Quelle: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen</p>								</div>
				</div>
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			</item>
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		<title>Wenig Bewegung beim Energieverbrauch 2025</title>
		<link>https://ag-energiebilanzen.de/wenig-bewegung-beim-energieverbrauch-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Olaf Braun]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Oct 2025 07:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2025]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jahresprognose der AG Energiebilanzen/Deutlicher Einfluss der Witterung Berlin (28.10.2025) — Der Energieverbrauch in Deutschland wird 2025 voraussichtlich leicht ansteigen. Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) rechnet mit einem Zuwachs um etwa 1 Prozent auf 10.651&#160;Petajoule (PJ) oder 359,6 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) gegenüber dem Vorjahr. Die von der AG Energiebilanzen erstellte Jahresprognose basiert auf [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="9408" class="elementor elementor-9408" data-elementor-settings="{&quot;element_pack_global_tooltip_width&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:&quot;&quot;,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;element_pack_global_tooltip_width_tablet&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:&quot;&quot;,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;element_pack_global_tooltip_width_mobile&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:&quot;&quot;,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;element_pack_global_tooltip_padding&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true},&quot;element_pack_global_tooltip_padding_tablet&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true},&quot;element_pack_global_tooltip_padding_mobile&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true},&quot;element_pack_global_tooltip_border_radius&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true},&quot;element_pack_global_tooltip_border_radius_tablet&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true},&quot;element_pack_global_tooltip_border_radius_mobile&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true}}" data-elementor-post-type="post">
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					<h4 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Jahresprognose der AG Energiebilanzen/Deutlicher Einfluss der Witterung</h4>				</div>
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									<p><strong>Berlin (28.10.2025)</strong> — Der Energieverbrauch in Deutschland wird 2025 voraussichtlich leicht ansteigen. Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) rechnet mit einem Zuwachs um etwa 1 Prozent auf 10.651&nbsp;Petajoule (PJ) oder 359,6 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) gegenüber dem Vorjahr. Die von der AG Energiebilanzen erstellte Jahresprognose basiert auf den vorliegenden Daten des laufenden Jahres und zeichnet sich für gewöhnlich durch eine hohe Genauigkeit aus. Für das Gesamtjahr erwartet die AG Energiebilanzen einen Anstieg der energiebedingten CO₂-Emissionen um etwa 0,3 Prozent.</p><p>Einen wesentlichen Anteil an der Erhöhung des Energieverbrauchs in diesem Jahr hat die gegenüber dem Vorjahr kühlere Witterung. Insbesondere in den Monaten Februar und März lagen die Temperaturen deutlich tiefer als in den gleichen Monaten des Vorjahres, was 2025 zu einer spürbaren Erhöhung des Verbrauchs an Wärmenergien führte. Nach Berechnungen der AG Energiebilanzen wäre der gesamte Energieverbrauch in Deutschland 2025 ohne den Witterungseinfluss um etwa 0,3 Prozent gesunken. Von der schwachen konjunkturellen Entwicklung gingen dagegen keine verbrauchssteigernden Effekte aus. Vor allem der Rückgang der Produktion in den besonders energieintensiven Gewerbezweigen hatte eine verbrauchssenkende Wirkung.&nbsp;</p><p>Die Auswirkungen der Energiepreisentwicklung auf den Energieverbrauch waren 2025 unterschiedlich: Der Rückgang der Preise für Mineralöl und Kohle sorgte für eine erhöhte Wettbewerbsfähigkeit dieser Energieträger.</p><p><strong>Die Entwicklung in den ersten drei Quartalen</strong></p><p>Nach vorläufigen Berechnungen der AG&nbsp;Energiebilanzen erreichte der inländische Primärenergieverbrauch in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres eine Höhe von 7.721&nbsp;PJ beziehungsweise 263,5&nbsp;Mio.&nbsp;t&nbsp;SKE. Das waren 1,1&nbsp;Prozent mehr als im selben Zeitraum des Vorjahres. Zuwächsen beim Erdgas, dem Mineralöl und den Erneuerbaren standen Rückgänge bei Stein- und Braunkohlen gegenüber.</p><p>Der Verbrauch von Mineralöl nahm in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres um 1,5&nbsp;Prozent zu. Der Verbrauch von Ottokraftstoff stieg um gut 2 Prozent, die Nachfrage nach Dieselkraftstoff erhöhte sich um über 1 Prozent. Der Absatz von Flugkraftstoff verringerte sich dagegen um 3&nbsp;Prozent. Die Lieferung von Rohbenzin an die chemische Industrie sank um 3,5&nbsp;Prozent. Der Absatz von leichtem Heizöl verzeichnete dagegen einen kräftigen Absatzsprung und erhöhte sich um fast 7 Prozent. Ursächlich für diese Entwicklung waren die kühlere Witterung sowie die Aufstockung der Heizölvorräte infolge günstiger Preise.&nbsp;</p><p>Der Erdgasverbrauch verzeichnete in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres ein Plus von 3,7 Prozent. Allerdings liegt die Nachfrage unter dem vergleichbaren Durchschnittswert der zurückliegenden zehn Jahre. Die aktuelle Verbrauchsentwicklung wurde vor allem durch die niedrigen Temperaturen in den ersten Monaten des Jahres 2025 geprägt. Sie ließen die Nachfrage nach Erdgas im Raumwärmemarkt kräftig steigen. Der um Witterungseinflüsse und den Schalttag 2024 bereinigte Verbrauch wäre im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hingegen um 0,8 Prozent gesunken. Die Nachfrage der Industriezweige mit hohem Erdgasbedarf nahm nach einem Anstieg im 1. Quartal im weiteren Verlauf des Jahres wieder ab. Zudem sorgten ungünstige Witterungsbedingungen von Februar bis April für eine geringe Stromerzeugung aus Windkraftanlagen, die teilweise durch den Mehreinsatz von Gaskraftwerken ausgeglichen wurde.</p><p>Der Verbrauch von Steinkohle verringerte sich in den ersten neun Monaten insgesamt um 2,6&nbsp;Prozent. Der Einsatz in Kraftwerken zur Stromerzeugung verzeichnete einen Zuwachs um etwa ein Fünftel. Auf der anderen Seite sank der Absatz an die Eisen- und Stahlindustrie um knapp 15 Prozent.</p><p>Der Verbrauch von Braunkohle verzeichnete eine Abnahme um 3,8 Prozent. Im Zeitraum von Januar bis September wurde in Deutschland rund 4,6 Prozent weniger Braunkohle gefördert als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Lieferungen an Kraftwerke der öffentlichen Versorgung gingen um 2,9 Prozent zurück. Der Einsatz von Braunkohle in Kraftwerken wurde deutlich durch die zunehmende Flexibilität der Anlagen geprägt.&nbsp;</p><p>In den ersten neun Monaten des Jahres 2025 wurden 15,1 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) mehr Strom aus dem Ausland bezogen als umgekehrt aus Deutschland ins Ausland flossen. Der Importüberschuss ist damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich um 4,8&nbsp;Mrd. kWh gesunken. Die Stromeinfuhren nahmen im Berichtszeitraum um 3,9 Prozent ab, die Ausfuhren stiegen dagegen um 6 Prozent.</p><p>Der Beitrag der erneuerbaren Energien lag in den ersten drei Quartalen 2025 insgesamt um 2&nbsp;Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Die kältere Witterung sorgte für einen um 8 Prozent höheren Einsatz erneuerbarer Energien in der Wärmeversorgung. Die hohe Zahl von Sonnenstunden führte zu einer Erhöhung der Solarstromproduktion um 19 Prozent. Demgegenüber ging die Stromerzeugung aus Windenergie witterungsbedingt um 11 Prozent und die aus Wasserkraft sogar um 25 Prozent zurück. Insgesamt blieb die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien um 1 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres.&nbsp;</p>								</div>
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									<h3>Erneuerbare sowie Erdgas und Mineralöl mit Zuwächsen</h3><h5>Entwicklung des Primärenergieverbrauchs von Januar bis September 2025<br>Veränderungen in Prozent — Gesamt 7.721 PJ oder 263,5 Mio. t SKE</h5>								</div>
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									<p><strong>Berlin</strong> — Der Verbrauch an Primärenergie verzeichnete in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 einen Zuwachs um 1,1 Prozent auf 7.721 Petajoule (PJ) beziehungsweise 263,5 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) gegenüber den ersten neun Monaten des Vorjahres.<br>Infolge der kühleren Witterung erhöhte sich der Bedarf an Wärmeenergien.</p><p style="text-align: right;">Quelle: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen</p>								</div>
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									<h3>Leichte Verschiebungen im Energiemix</h3>
<h5>Struktur des Primärenergieverbrauchs in Deutschland
1.–3. Quartal 2025 – gesamt 7.721 PJ oder 263,5 Mio. t SKE
Anteile in Prozent (Vorjahreszeitraum in Klammern)</h5>								</div>
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									<p><strong>Berlin</strong> — Der nationale Energiemix wurde in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres durch leicht gestiegene Anteile von Erdgas und Mineralöl geprägt. Der Anteil der Erneuerbaren legte ebenfalls zu. Stein- und Braunkohle büßten weitere Anteile ein.</p><p style="text-align: right;">Quelle: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen</p>								</div>
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				</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Anstieg des Energieverbrauchs schwächt sich ab</title>
		<link>https://ag-energiebilanzen.de/anstieg-des-energieverbrauchs-schwaecht-sich-ab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Olaf Braun]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jul 2025 06:30:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2025]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Verbrauch von Mineralöl und Erdgas gestiegen/Minus bei Wind und Wasser Berlin (29.07.2025) — Nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) erreichte der inländische Primärenergieverbrauch im ersten Halbjahr 2025 eine Höhe von 5.489 Petajoule (PJ) beziehungsweise 187,3 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Das waren 2,3 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Damit, [&#8230;]</p>
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					<h4 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Verbrauch von Mineralöl und Erdgas gestiegen/Minus bei Wind und Wasser</h4>				</div>
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									<p><strong>Berlin (29.07.2025)</strong> — Nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) erreichte der inländische Primärenergieverbrauch im ersten Halbjahr 2025 eine Höhe von 5.489 Petajoule (PJ) beziehungsweise 187,3 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Das waren 2,3 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Damit, so die AG Energiebilanzen, hat sich der in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres beobachtete kräftige Zuwachs von 5,5 Prozent spürbar abgeschwächt.</p><p>Einen maßgeblichen Einfluss auf die aktuelle Verbrauchsentwicklung hatte die im Vergleich zum Vorjahreszeitraum kühlere Witterung, die im raumwärmeabhängigen Bereich des Energiesektors zu Verbrauchserhöhungen führte. Um den Witterungseffekt bereinigt wäre der Energieverbrauch in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres nur um 0,4 Prozent gestiegen.</p><p>Auch von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung gingen verbrauchssteigernde Effekte aus. Im ersten Halbjahr 2025 hat sich die gesamtwirtschaftliche Leistung gegenüber dem Vorjahreszeitraum um voraussichtlich 0,8 Prozent erhöht. Allerdings entfällt ein Großteil dieses Zuwachses auf energieextensive Dienstleistungsbereiche. Die Produktion im produzierenden Gewerbe sank dagegen um 2,3 Prozent, die besonders energieintensiven Wirtschaftsbereiche schrumpften sogar um 3,2 Prozent. Damit, so die AG Energiebilanzen, dürften die Auswirkungen der leicht verbesserten gesamtwirtschaftlichen Entwicklung auf den Energieverbrauch eher gering sein. Einen zusätzlich verbrauchssenkenden Effekt auf die Entwicklung im laufenden Jahr hatte der letztjährige Schalttag.</p><p>Darüber hinaus ging vom erhöhten Einsatz fossiler Energieträger in der Stromerzeugung ein verbrauchssteigernder Impuls aus. Um den Rückgang bei Wind und Wasser auszugleichen, wurden mehr Erdgas und mehr Steinkohle eingesetzt. Da der Wirkungsgrad konventioneller Kraftwerke geringer ist als der von Windstromanlagen und Wasserkraftwerken, erhöhte sich der Bedarf an Primärenergien.</p><p>Der Verbrauch von Mineralöl stieg in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres insgesamt um 2,6 Prozent. Der Verbrauch von Ottokraftstoff erhöhte sich um 3,6 Prozent, beim Dieselkraftstoff kam es zu einer Verbrauchszunahme um 2,0 Prozent. Der Absatz von Flugkraftstoff verringerte sich dagegen um 2,5 Prozent. Die Lieferung von Rohbenzin an die chemische Industrie ging um 5,4 Prozent zurück. Der Absatz von leichtem Heizöl stieg um knapp 18 Prozent.</p><p>Der Erdgasverbrauch verzeichnete im ersten Halbjahr des laufenden Jahres einen Zuwachs um 4,7 Prozent. Die vor allem im Februar kalte Witterung ließ die Nachfrage nach Erdgas für Heizzwecke deutlich steigen. Auch der Einsatz von Erdgas zur Stromerzeugung stieg um etwa 8 Prozent und trug damit zum Ausgleich der gesunkenen Stromerzeugung aus Wind und Wasser bei.</p><p>Der Verbrauch an Steinkohle lag in den ersten sechs Monaten nahezu auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahreszeitraum. Der Einsatz von Steinkohle in Kraftwerken zur Stromerzeugung stieg infolge der rückläufigen Einspeisung aus Windenergieanlagen und Wasserkraftwerken um über 23 Prozent. Der Absatz an die Eisen- und Stahlindustrie verminderte sich dagegen aufgrund der gesunkenen Roheisenproduktion um knapp 12 Prozent.</p><p>Im ersten Halbjahr 2025 wurde in Deutschland 1,4 Prozent weniger Braunkohle genutzt als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Lieferungen an Kraftwerke der allgemeinen Versorgung und damit die Stromerzeugung aus Braunkohle erreichten dagegen annähernd das Niveau des Vorjahreszeitraumes. Diese Entwicklung spiegelt den zunehmend flexiblen Einsatz von Braunkohlekraftwerken und ihren Einsatz in der Mittel- und Spitzenlast wider, um schwankende Einspeisungen der erneuerbaren Energien auszugleichen.</p><p>Im ersten Halbjahr 2025 wurden 27 PJ mehr Strom importiert als exportiert. Damit lag der Stromimportsaldo niedriger als im Vorjahreszeitraum. Hintergrund ist die deutlich höhere Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien im zweiten Quartal, insbesondere aus Photovoltaikanlagen.</p><p>Der Beitrag der erneuerbaren Energien lag im ersten Halbjahr 2025 insgesamt 1,3 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Allerdings verminderte die windarme und trockene Witterung die Stromerzeugung aus Wind um 18 Prozent und die aus Wasser um 29 Prozent. Eine hohe Zahl von Sonnenstunden und ein kräftiger Anlagenzubau brachten der Solarenergie einen Zuwachs um 25 Prozent. Witterungsbedingt nahm der Primärenergieverbrauch von Biomasse ebenfalls zu und stieg um 5 Prozent.</p><p>Die Steigerung des Einsatzes fossiler Brennstoffe in der Stromerzeugung und in der Wärme-versorgung führten nach überschlägigen Berechnungen der AG Energiebilanzen im ersten Halbjahr 2025 zu einer Erhöhung der energiebedingten CO₂-Emissionen um etwa 2,6 Prozent oder rund 6 Millionen Tonnen (Mio. t).</p>								</div>
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									<h3>Mehr fossile Brennstoffe in der Stromerzeugung</h3><h5>Entwicklung des Primärenergieverbrauchs im ersten Halbjahr 2025<br>Veränderungen in Prozent — Gesamt 5.489 PJ oder 187,3 Mio. t SKE/h5&gt;</h5>								</div>
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									<p><strong>Berlin</strong> — Der Verbrauch an Primärenergie verzeichnete im 1. Halbjahr 2025 einen Zuwachs um 2,3 Prozent auf 5.489 Petajoule (PJ) beziehungsweise 187,3 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Auswirkungen auf den Verbrauchsanstieg hatten die kühlere Witterung, ein leichter Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Leistung sowie der Mehreinsatz fossiler Energien in der Stromerzeugung.</p>								</div>
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									<h3>Leichte Veränderungen im Energiemix</h3><h5>Struktur des Primärenergieverbrauchs in Deutschland – 1. Halbjahr 2025<br>gesamt 5.489 PJ oder 187,3 Mio. t SKE<br>Anteile in Prozent (Vorjahr in Klammern)</h5>								</div>
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															<img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="919" src="https://ag-energiebilanzen.de/wp-content/uploads/PM-5-2025-Grafik-2.png" class="attachment-full size-full wp-image-8549" alt srcset="https://ag-energiebilanzen.de/wp-content/uploads/PM-5-2025-Grafik-2.png 1200w, https://ag-energiebilanzen.de/wp-content/uploads/PM-5-2025-Grafik-2-300x230.png 300w, https://ag-energiebilanzen.de/wp-content/uploads/PM-5-2025-Grafik-2-1024x784.png 1024w, https://ag-energiebilanzen.de/wp-content/uploads/PM-5-2025-Grafik-2-768x588.png 768w" sizes="(max-width: 34.9rem) calc(100vw - 2rem), (max-width: 53rem) calc(8 * (100vw / 12)), (min-width: 53rem) calc(6 * (100vw / 12)), 100vw">															</div>
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									<p><strong>Berlin</strong> — Verbrauchszuwächse im Wärmemarkt sowie ein erhöhter Einsatz fossiler Energien in der Stromerzeugung haben die Anteile der Energieträger im Energiemix des ersten Halbjahres 2025 leicht verschoben. Die Erneuerbaren behaupteten ihren dritten Rang nach dem Mineralöl und dem Erdgas.</p>								</div>
				</div>
				</div>
				</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Jahresbericht der AG Energiebilanzen liefert aktuellste Daten zur Energiewirtschaft</title>
		<link>https://ag-energiebilanzen.de/jahresbericht-der-ag-energiebilanzen-liefert-aktuellste-daten-zur-energiewirtschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Olaf Braun]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jun 2025 08:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2025]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Umfassende Berichterstattung über Energieträger, Rahmenbedingungen und Verbrauch Berlin (17.06.2025) – Die deutsche Energieversorgung hat sich 2024 spürbar verbilligt. Im vergangenen Jahr betrug die um Ausfuhren saldierte Importrechnung für Kohle, Öl und Gas rund 69 Milliarden Euro, das waren rund 15 Prozent oder 12,4 Milliarden Euro (Mrd. Euro) weniger als 2023. Gegenüber 2022 sanken die Kosten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="8439" class="elementor elementor-8439" data-elementor-settings="{&quot;element_pack_global_tooltip_width&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:&quot;&quot;,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;element_pack_global_tooltip_width_tablet&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:&quot;&quot;,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;element_pack_global_tooltip_width_mobile&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;size&quot;:&quot;&quot;,&quot;sizes&quot;:[]},&quot;element_pack_global_tooltip_padding&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true},&quot;element_pack_global_tooltip_padding_tablet&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true},&quot;element_pack_global_tooltip_padding_mobile&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true},&quot;element_pack_global_tooltip_border_radius&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true},&quot;element_pack_global_tooltip_border_radius_tablet&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true},&quot;element_pack_global_tooltip_border_radius_mobile&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;px&quot;,&quot;top&quot;:&quot;&quot;,&quot;right&quot;:&quot;&quot;,&quot;bottom&quot;:&quot;&quot;,&quot;left&quot;:&quot;&quot;,&quot;isLinked&quot;:true}}" data-elementor-post-type="post">
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					<h4 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Umfassende Berichterstattung über Energieträger, Rahmenbedingungen und Verbrauch</h4>				</div>
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									<p><strong>Berlin (17.06.2025)</strong> – Die deutsche Energieversorgung hat sich 2024 spürbar verbilligt. Im vergangenen Jahr betrug die um Ausfuhren saldierte Importrechnung für Kohle, Öl und Gas rund 69 Milliarden Euro, das waren rund 15 Prozent oder 12,4 Milliarden Euro (Mrd. Euro) weniger als 2023. Gegenüber 2022 sanken die Kosten für den Energie-Importsaldo sogar um 66 Mrd. Euro und haben sich damit in etwa halbiert. Im Vergleich zu den Jahren vor dem Ukraine-Krieg ist das Preisniveau für Energieimporte jedoch immer noch deutlich erhöht. Außerdem führte der Importüberschuss beim Stromhandel mit den Nachbarländern im vergangenen Jahr zu Kosten in Höhe von rund 2 Mrd. Euro, schreibt die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) in ihrem jetzt erschienenen Jahresbericht für das Jahr 2024.</p><p>Ein milder Witterungsverlauf, die weiterhin verhaltene konjunkturelle Entwicklung sowie statistische Effekte durch den Ausbau der erneuerbaren Energien haben 2024 zum einen für einen Rückgang des gesamten Energieverbrauchs um 1,2 Prozent geführt; die Veränderungen bei den Kosten für Energieimporte und der politische Ordnungsrahmen sorgten zum anderen für eine weitere Beschleunigung des strukturellen Wandels in der Energieversorgung.</p><p>Der jetzt vorgelegte Jahresbericht basiert auf der vor kurzem fertiggestellten Schätzenergiebilanz der AG Energiebilanzen und liefert das derzeit aktuellste und umfangreichste Zahlenwerk zur deutschen Energieversorgung im Jahre 2024 einschließlich umfangreicher Erläuterungen. Die AG Energiebilanzen ist den unterschiedlichen Entwicklungen in ihrem Jahresbericht durch vertiefende sektorale Analysen bei den einzelnen Energieträgern nachgegangen.</p><p>Die erneuerbaren Energien steigerten ihren Anteil an der gesamten Energieversorgung um 1,5 Prozent. Bei den fossilen Energien konnte nur das Erdgas ein Plus verbuchen, der Verbrauch stieg um 4,1 Prozent. Der Verbrauch von Steinkohle verminderte sich dagegen um 10,3 Prozent, bei der Braunkohle betrug das Minus 9,5 Prozent und der Absatz an Mineralöl sank um 1,7 Prozent. Innerhalb des insgesamt leicht geschrumpften Energiemarktes konnten die erneuerbaren Energien ihren Anteil am gesamten Energieverbrauch auf 20 Prozent steigern und das Erdgas erhöhte seinen Anteil auf 25,9 Prozent. Stein- und Braunkohle sowie das Mineralöl verloren dagegen Anteile.</p><p>Im Gegensatz zum Primärenergieverbrauch nahm der Bruttostromverbrauch im Jahr 2024 in Deutschland zu. Zum Anstieg um 1,3 Prozent trugen das Produktionswachstum energieintensiver Branchen, die sich nach dem Einbruch im Vorjahr wieder etwas erholten, sowie Substitutionsprozesse zugunsten des Einsatzes elektrischer Energie in der Industrie bei. In der Stromerzeugung festigten die erneuerbaren Energien mit einer Erzeugung von insgesamt 285 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) ihre führende Position im nationalen Erzeugungsmix. Erneut stellten sie mehr als die Hälfte des im Inland erzeugten Stroms. Es folgte das Erdgas mit 16 Prozent sowie die Braunkohle mit 15,8 Prozent. Am Bruttostromverbrauch hatten die Erneuerbaren einen Anteil von 54 Prozent, im Vorjahr lag dieser Anteil bei 52,9 Prozent.</p><p>Für einen großen Teil der außerhalb der Sektoren Verkehr und Industrie eingesetzten Energie spielt die Witterung eine erhebliche Rolle, weil der überwiegende Teil des Energieverbrauchs zum Beheizen privat oder gewerblich genutzter Räume verwendet wird. Der Temperatureinfluss auf den Energieverbrauch wird mit Hilfe von Gradtagzahlen gemessen. Ein Gradtag entsteht vereinfacht ausgedrückt, wenn die Außentemperatur unter ein zuvor definiertes Niveau fällt. 2024 hat sich die Zahl der Gradtage gegenüber dem Vorjahr um 58 auf 2.983 verringert. Vor allem in den heizintensiven Monaten Januar und Februar sowie von Oktober bis Dezember gab es weniger Gradtage und damit einen geringeren Energiebedarf. Werden der verbrauchssenkende Einfluss der milden Witterung sowie Veränderungen der Lagerstände rechnerisch ausgeschaltet, wäre der gesamte Energieverbrauch, so die AG Energiebilanzen, nicht um 1,2 Prozent gesunken, sondern hätte in etwa auf dem Niveau des Vorjahres verharrt.</p><p>Die gesamtwirtschaftliche Energieproduktivität (Euro/GJ) hat sich 2024 nach Berechnungen der AG Energiebilanzen um etwa 1,1 Prozent verbessert. Dieser Wert liegt deutlich niedriger als der langjährige Durchschnittswert von 2,9 Prozent. Bei Ausschaltung des verbrauchssenkenden Temperatureffekts wäre die Energieproduktivität sogar leicht um etwa 0,1 Prozent zurückgegangen. Mit Hilfe einer Komponentenzerlegung für den Zeitraum von 1990 bis 2024 konnte die AG Energiebilanzen ermitteln, dass von der Verbesserung der Energieeffizienz die größten Wirkungen auf die Verminderung des Energieverbrauchs ausgehen (–12.909 PJ seit 1990). Dem standen verbrauchssteigernde Faktoren wie das Wirtschaftswachstum (+7.870 PJ) sowie das Bevölkerungswachstum (+853 PJ) gegenüber, sodass die Energieintensität der Volkswirtschaft insgesamt deutlich gesunken ist. Für den Wirtschaftszweig Industrie als Ganzes zeigen die Analysen darüber hinaus, dass der beobachtete Rückgang des Energieverbrauchs auf dieser Aggregationsstufe nicht nur auf die Verbesserung der Energieeffizienz und Veränderungen des Produktionsniveaus, sondern in hohem Maße auch auf den Einfluss des intersektoralen Strukturwandels zurückzuführen war.</p><p>Das Umweltbundesamt (UBA) geht auf Grundlage der von der AG Energiebilanzen ermittelten vorläufigen Energiebilanzdaten davon aus, dass sich die energiebedingten CO₂-Emissionen im vergangenen Jahr gegenüber dem Vorjahr in einer Größenordnung von knapp 4 Prozent verringert haben. Das entspräche einer Abnahme um rund 21,4 Millionen Tonnen (Mio. t) auf 531 Mio. t. Die stärkste Minderung verzeichnete dabei, wie das Umweltbundesamt ermittelte, mit 17,4 Prozent die Energiewirtschaft. Die Industrie verzeichnete einen minimalen Anstieg ihrer Emissionen um 0,1 Prozent. Im Verkehr kam es dagegen zu einer Minderung des CO₂-Ausstoßes um 1,4 Prozent und im Sektor Gebäude lag die Emissionsminderung bei 2,4 Prozent.</p><p>Der ausführliche Bericht der AG Energiebilanzen zur Entwicklung des Primärenergieverbrauchs 2024 steht ab sofort auf der Internetseite der AG Energiebilanzen (www.ag-energiebilanzen.de) zum Download bereit.</p>								</div>
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									<h3>Energieimporte haben sich kräftig verbilligt</h3>
<h5>Entwicklung des Energie-Importsaldos 2020–2024 in Mrd. Euro</h5>								</div>
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									<p><strong>Berlin</strong> — Die Ausgaben für Energieimporte haben sich 2024 im Vergleich zum Vorjahr deutlich vermindert. Im vergangenen Jahr betrug die saldierte Importrechnung für Kohle, Öl und Gas rund 69 Milliarden Euro, das waren rund 15 Prozent oder 12,4 Milliarden Euro (Mrd. Euro) weniger als 2023. Gegenüber 2022 sanken die Kosten für die saldierte Energie-Importrechnung sogar um 66 Mrd. Euro und haben sich damit in etwa halbiert. Im Vergleich zu den Jahren vor dem Ukraine-Krieg ist das Preisniveau für Energieimporte jedoch immer noch deutlich erhöht. Außerdem führte der Importüberschuss beim Stromhandel mit den Nachbarländern im vergangenen Jahr zu Kosten in Höhe von rund 2 Mrd. Euro.</p><p>Quelle: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen</p>								</div>
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									<h3>Erneuerbare steigern Anteil am Energiemix</h3><h5>Struktur des Primärenergieverbrauchs in Deutschland 2024<br>gesamt 10.529 PJ oder 359,2 Mio. t SKE<br>Anteile in Prozent (Vorjahr in Klammern)</h5>								</div>
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									<p><strong>Berlin</strong> — Der Energiemix der deutschen Energieversorgung hat sich 2025 weiter zugunsten der Erneuerbaren verschoben. Auch das Erdgas konnte in einem insgesamt etwas geschrumpften Gesamtmarkt seinen Anteil ausweiten. Stein- und Braunkohle verloren dagegen Anteile. Das Mineralöl bleibt weiterhin der wichtigste Energieträger für die deutschen Energieversorgung,</p><p>Quelle: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen</p>								</div>
				</div>
				</div>
				</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Energieverbrauch steigt überraschend kräftig an</title>
		<link>https://ag-energiebilanzen.de/energieverbrauch-steigt-ueberraschend-kraeftig-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Olaf Braun]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2025 06:00:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2025]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erneuerbare im Minus / Fossile Energieträger sorgen für Ausgleich Berlin (27.05.2025) – Der Energieverbrauch in Deutschland verzeichnete in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres einen unerwartet kräftigen Zuwachs. Nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) erreichte der inländische Primärenergieverbrauch im ersten Quartal 2025 eine Höhe von 3.151 Petajoule (PJ) beziehungsweise 107,5 Millionen Tonnen [&#8230;]</p>
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					<h4 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Erneuerbare im Minus / Fossile Energieträger sorgen für Ausgleich</h4>				</div>
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									<p><strong>Berlin (27.05.2025)</strong> – Der Energieverbrauch in Deutschland verzeichnete in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres einen unerwartet kräftigen Zuwachs. Nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) erreichte der inländische Primärenergieverbrauch im ersten Quartal 2025 eine Höhe von 3.151 Petajoule (PJ) beziehungsweise 107,5 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Das waren 5,5 Prozent mehr als im selben Quartal des Vorjahres.</p><p>Einen maßgeblichen Einfluss auf die aktuelle Verbrauchsentwicklung hatte die Substitution der infolge ungünstiger Wetterverhältnisse eingeschränkten Stromerzeugung aus Wind und Wasser durch fossile Energieträger. Der gegenüber der Nutzung erneuerbarer Energien geringere Wirkungsgrad thermischer Kraftwerke führte zu einer Erhöhung des Verbrauchs an Primärenergie. Einen weiteren verbrauchssteigernden Effekt hatte die im Vergleich zum Vorjahreszeitraum insbesondere im Februar deutlich kühlere Witterung, was eine erhöhte Nachfrage nach Wärmeenergien zur Folge hatte. Um den Witterungseffekt bereinigt, wäre der Energieverbrauch in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres nur um 3,5 Prozent gestiegen. Einen verbrauchssenkenden Effekt hatte die weiterhin schwache wirtschaftliche Entwicklung sowie der fehlende Schalttag des Vorjahres. Von der unterschiedlichen Preisentwicklung bei den einzelnen Energieträgern gingen, so die AG Energiebilanzen, „differenzierte Impulse“ auf die Verbrauchsentwicklung aus: Gesunkene Einfuhrpreise für Rohöl begünstigten Mehrverbräuche im Verkehrssektor und veranlassten viele Verbraucher zur Aufstockung ihrer Heizölvorräte. Der im Vergleich zum ersten Quartal 2024 geringere Importpreis für Steinkohle verbesserte die Wettbewerbsposition der Kohle auf dem Strommarkt. Hingegen schlug sich der Anstieg der Erdgaspreise in höheren Wärme- und Produktionskosten sowie einem Anstieg der Strompreise nieder.</p><p>Der Verbrauch von Mineralöl erhöhte sich in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres um 4,0 Prozent. Der Verbrauch von Ottokraftstoff stieg um 5 Prozent, beim Dieselkraftstoff kam es zu einer Verbrauchszunahme um 2,6 Prozent. Der Absatz von Flugkraftstoff verringerte sich dagegen leicht um 0,8 Prozent. Die Lieferung von Rohbenzin an die chemische Industrie erhöhte sich um 3,7 Prozent. Der Absatz von leichtem Heizöl stieg kräftig um mehr als 20 Prozent, da viele Verbraucher infolge günstiger Preise ihre Vorräte aufstockten.</p><p>Der Erdgasverbrauch verzeichnete im ersten Quartal des laufenden Jahres einen Zuwachs um 11,6 Prozent. Die vor allem im Februar kalte Witterung ließ die Nachfrage nach Erdgas für Heizzwecke deutlich steigen. Auch der Einsatz von Erdgas zur Stromerzeugung stieg stark an und leistete damit einen Beitrag zum Ausgleich der gesunkenen Stromerzeugung aus Wind und Wasser. Industrien mit hohem Erdgasverbrauch trugen ebenfalls zum Verbrauchsanstieg bei.</p><p>Der Verbrauch an Steinkohle lag in den ersten drei Monaten rund 5 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Der Einsatz von Steinkohle in Kraftwerken zur Stromerzeugung stieg infolge der rückläufigen Einspeisung aus Windenergieanlagen und Wasserkraftwerken um 33 Prozent. Der Absatz an die Eisen- und Stahlindustrie verminderte sich dagegen aufgrund der gesunkenen Roheisenproduktion um 14 Prozent.</p><p>Im ersten Quartal 2025 wurde in Deutschland 6,7 Prozent mehr Braunkohle genutzt als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Diese Entwicklung spiegelt vor allem den gestiegenen Einsatz in Kraftwerken der allgemeinen Versorgung wider. Hauptursache für den Anstieg war die im Vergleich zum Vorjahr deutlich geringere Erzeugung von Strom aus Wind und Wasser, die durch den vermehrten Einsatz konventioneller Energieträger kompensiert werden musste.</p><p>Im ersten Quartal 2025 stiegen die Stromimporte um mehr als 15 Prozent auf 19 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh). Dem standen Ausfuhren in Höhe von 16,2 Mrd. kWh (minus 5,6 Prozent) gegenüber. Der Importüberschuss betrug knapp 2,8 Mrd. kWh beziehungsweise 10 PJ.</p><p>Der Beitrag der erneuerbaren Energien lag im ersten Quartal 2025 insgesamt 3,2 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum. Die windarme und trockene Witterung verminderte die Stromerzeugung aus Wind um 30 Prozent und die aus Wasser um 23 Prozent. Eine hohe Zahl von Sonnenstunden brachte der Photovoltaik einen Zuwachs um 24 Prozent. Witterungsbedingt nahm der Einsatz erneuerbarer Energien in der Wärmeerzeugung leicht zu.</p><p>Die Steigerung des Einsatzes fossiler Brennstoffe in der Stromerzeugung und in der Wärmeversorgung führen nach überschlägigen Berechnungen der AG Energiebilanzen zu einer Erhöhung der energiebedingten CO₂-Emissionen um etwa 7 Prozent oder rund 11 Millionen Tonnen (Mio. t).</p><p>Die AG Energiebilanzen weist darauf hin, dass die Entwicklung im ersten Quartal 2025 vor allem durch außergewöhnliche Wetterverhältnisse geprägt wurde und keine belastbaren Rückschlüsse auf den gesamten Jahresverlauf erlaubt.</p>								</div>
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									<h3>Fossile Brennstoffe ersetzen Erneuerbare</h3><h5>Entwicklung des Primärenergieverbrauchs 1. Quartal 2025<br>Veränderungen in Prozent — Gesamt 3.151 PJ oder 107,5 Mio. t SKE</h5>								</div>
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									<p><strong>Berlin</strong> — Der Verbrauch an Primärenergie verzeichnete im 1. Quartal 2025 einen Zuwachs um 5,5 Prozent auf 3.151 Petajoule (PJ) beziehungsweise 107,5 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) gegenüber dem 1. Quartal des Vorjahres. Durch ungünstige Wetterbedingungen sank der Beitrag der erneuerbaren Energien und musste durch fossile Energieträger mit geringerem Wirkungsgrad ersetzt werden. Zusätzlich hatte die zeitweise kühle Witterung einen verbrauchssteigernden Effekt.</p><p>Quelle: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen</p>								</div>
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									<h3>Rückgang bei Erneuerbaren verändert Energiemix</h3><h5>Struktur des Primärenergieverbrauchs in Deutschland – 1. Quartal 2025<br>gesamt 3.151 PJ oder 107,5 Mio. t SKE<br>Anteile in Prozent (Vorjahr in Klammern)</h5>								</div>
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									<p><strong>Berlin</strong> — Der durch ungünstige Wetterbedingungen verursachte Rückgang des Beitrags der erneuerbaren Energien zur Energieversorgung des 1. Quartals 2025 führte zu Veränderungen im Energiemix. Der Anteil des Erdgases erhöhte sich deutlich, die Kohlen verzeichneten stabile bis leicht steigende Anteile.</p><p>Quelle: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen</p>								</div>
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